Gestern Abend war es soweit: Das erste Spiel gegen die Mannschaft aus Amberg stand an – ein Heimspiel für uns. Nach einem vorherigen 0:3 gegen Weiherhammer musste sich die DJK gegen uns zu Hause beweisen. Mit nur einem Wechsel ging es direkt in den ersten Satz, der überragend mit 25:12 gewonnen wurde. War das wirklich die Mannschaft aus dem letzten Jahr?
Aber wir sollten eines Besseren belehrt werden, denn bereits im zweiten Satz machten wir uns selbst das Leben schwer. Die ersten Annahmen flogen nur so davon und der erste Tiefpunkt war erreicht. Mit einem Rückstand von 10 Punkten war der Satz auch am Ende einfach verloren. Auch wenn wir nochmal rankamen – ein 21:25 für Amberg stand am Ende des Satzes auf dem Papier.
Nachdem wir der DJK Motivation für den dritten Satz mitgaben, stellte sich die Mannschaft aus Amberg immer besser auf uns ein und so landeten die Bälle regelmäßig bei uns auf dem Boden. Auch wenn das Zuspiel oft nicht optimal war, gingen doch zu viele Bälle in den Block und die zum Teil langen Rallyes gingen oft gegen uns. Hier hieß es am Ende leider deutlich 18:25 für Amberg.
Im vierten und letzten Satz bekam nochmal Lina ihre Chance zum Einsatz und machte ihre Sache ordentlich. Im Endeffekt haben wir aber auch diesen Satz – überwiegend durch die Zuspiele – mit 19:25 verloren; unsere Angreifer konnten seit dem dritten Satz keinen richtigen Druck mehr aufbauen. Amberg überraschte mit neuen, guten Spielern und vielen Wechselmöglichkeiten, die wir nicht hatten, sowie einer konsequenten Einstellung unseres Gegners auf unsere Angreifer im Block.
So gingen wir mit einem enttäuschenden 1:3 in die Nachbesprechung, nehmen aber alle Erfahrungen mit für die nächsten Spiele. Zuspieler Marc und Außenangreiferin Jenny machten teilweise ein überragendes Spiel – ein guter Einstand für die neuen Spieler; wenn denn am Ende nur der Sieg herausgesprungen wäre. Die immer wiederkehrenden Wortgefechte und Beschwerden haben wir gelassen weggesteckt.
Ob Jonas und Shashank den Unterschied gemacht hätten, so wie in der letzten Saison beim 3:1 für uns? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht.
Danke an alle Unterstützer an diesem Abend!